DIE ENTSTEHUNG DER HELMUT ZEPF MEDIZINTECHNIK GMBH

Durch seine speziell von ihm entwickelten Operationsmethoden wurde er weltberühmt - Professor Ferdinand Sauerbruch. Als Operateur hatte er ganz genaue Vorstellungen von der Beschaffenheit und Qualität seiner Operationsinstrumente. Und es war in dieser Hinsicht gar nicht so einfach, Sauerbruchs stets hohen Ansprüchen zu genügen.

Für die Umsetzung seines operativen Wunschbestecks und spezieller Prototypen für Arm- und Beinprothesen wandte sich der bekannte Chirurg an die damals noch junge Instrumentenmacher-Firma Zepf in Seitingen. Isidor Zepf, der die Firma 1921 gegründet hatte, und seine Tochter Rosa (wohl eine der ersten weiblichen Chirurgie-Mechanikerinnen) waren in der Lage, diese Produkte nach den Wünschen und Vorstellungen des Berliner Professors zu fertigen. Die für damalige Zeiten durchaus ungewöhnliche Zusammenarbeit bildete den Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung von Zepf in Seitingen. Und sie belegt, was bis heute für das Haus Zepf eine Selbstverständlichkeit ist: kurzfristig, und in Zusammenarbeit mit namhaften Ärzten, Innovationen im medizinischen Instrumentenbereich umsetzen zu können und zu beispielhaften Lösungen zu entwickeln. Die aus bescheidenen Anfängen gegründete Manufaktur begann aufgrund einer immer größeren Nachfrage im Bereich medizinischer Instrumente zu wachsen.

Gleichzeitig wurden Fertigungsmethoden entwickelt, die sowohl höhere Stückzahlen als auch eine immer bessere Materialqualität zuließen. In den 30er Jahren schließlich spezialisierte sich Zepf mehr und mehr auf die Herstellung von Instrumenten für den Dentalbereich und bildete so die Ausgangsbasis für das heutige Unternehmen. Aus dem Namen Zepf war inzwischen ein eingeführter Markenname geworden, der in der Fachwelt über einen besonders guten Ruf verfügte.

Seit 1983 wird das Unternehmen von Helmut Zepf (junior) in der dritten Generation geleitet. Die von seinem Großvater und Vater aufgebaute Traditionsfirma wurde unter seiner Ägide zu einem Unternehmen weiterentwickelt, das seine Position in einem globalen Wettbewerb behaupten und deshalb seine Prioritäten in höchst effizienter Weise definieren musste und muss. Hierzu gehört traditionell das strenge Beibehalten der Grundnormen Zepf'scher Qualitätskriterien und eine hohe Innovationsbereitschaft. Ein zusätzlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit liegt am Festhalten des Standorts in Seitingen-Oberflacht.

Helmut Zepf kann hier auf einem breiten technischen Know-how seiner Mitarbeiter aufbauen, denn gerade diese Landschaft Baden-Württembergs gilt ja bekanntlich als die Heimat eines sprichwörtlichen Erfinder- und Tüftlergeistes. Nicht zuletzt wegen der hohen Qualifikation an gut ausgebildeten Fachkräften hat sich Tuttlingen und sein Umland bis heute als das Weltzentrum der Medizintechnik behaupten können. Firmen wie Helmut Zepf sind es, die, exemplarisch seit über einem Dreivierteljahrhundert, für dieses Prädikat stehen. Und, was hinzukommt, bei Helmut Zepf wird größter Wert auf den Erfahrungsaustausch mit Ärzten gelegt.

Zepf hat erkannt, dass die Kenntnis von aktuellen Operationstechniken in der ästhetischen Zahnmedizin bei der Entwicklung von neuesten Produktlinien ebenso unerlässlich ist wie die Erfordernisse individueller ergonomischer Kriterien am einzelnen Instrument.

http://www.zepf-dental.com/